/ September 12, 2020/ Neues aus dem Meeting

Ein Meeting voller Stimmen, voller Herzen und Liebe. Ein großer Stuhlkreis im Garten, Gemeinschaft, Zugehörigkeit, Akzeptanz. Am Ende die Vorstellung eines Lagerfeuers in der Mitte (es wurde kalt!) und Vorfreude auf das nächste Meeting.

Die Meetingsenergie gibt Geborgenheit, sie reicht ein Taschentuch, schenkt ein Lächeln und zustimmendes Kopfnicken, sie trägt durch den nächsten Tag. Sie öffnet Herzen, vertreibt den Nebel und reicht eine Hand.
Was wie ein Werbeslogan klingt, und auch Eins ist, ist die Beschreibung der Realität. Manchmel weniger deutlich, manchmal mehr – und doch sehr, sehr real.

Was passiert da? Klar, die Höhere Macht eines Meetings zeigt sich, aber wie würden wir es nennen? Was fühlst Du, wenn die Meetingsenergie dich erfasst hat? In diesem Moment, wie spürst du dich? Was sagt Dein Herz zu den Anderen?
Halte kurz inne und konzentriere dich auf die Antworten…

Ist da nicht ein Stück Sebstannahme?
Egal, wie traurig wir grad über eigene Unzuglänglichkeiten sind, wie sehr wir uns als Opfer fühlen, wie kompliziert das aktuelle Dilemma ist?

Ist da nicht ein Stück Selbst-Vergebung drin?
Egal, wie groß die Scham über einen Rückfall ist, wie groß derGroll über ein altes Muster ist, wie groß die Enttäuschung über noch nicht gelöste Aufgaben?

Ist da nicht zuletzt ein Stück Selbstliebe?
Ein Gefühl, bei dem wir uns selbst wirklich akzeptieren, vom Herzen, in stiller innerer Umarmung, mit sanften Kopfstreichen und Tränenwegwischen..? Ein Gefühl der natürlichen Selbstverständlichkeit, dass wir für uns “Gott und Gotteskind” in einem sind und uns um uns selbst kümmern dürfen 🙂 ?

Geliebt, gewollt und angenommen sein – das kann in einem Meeting passieren. Und was zunächst ein Gefühl ist, welches die anderen Meetingsfreunde uns geben, kann zum eigenen Gefühl für sich selbst werden.

Sind wir Woche für Woche, so nah an dem Gefühl der Liebe und einer gesunden Beziehung, dass wir es nicht sehen?

Gute 24 Stunden
kommt wieder es wirkt!
Isabella