/ Juli 27, 2019/ Neues aus dem Meeting

Es war ein bewegendes Meeting. Möglicherweise ist es einfacher über die Dinge, die uns passiert sind zu sprechen, als darüber, was wir getan oder nicht getan haben. Besonders im Umgang mit unseren Kindern.

Wie sehr sind wir von der Liebe unserer Kinder abhängig? Was tun wir, um diese Liebe zu bekommen?

“Du bist mir wichtiger, als alles andere! Ich liebe dich mehr, als mein Leben! Ich tue alles für dich, damit es dir gut geht!”
oder…
“Ich hab für dich so viel getan und so dankst Du mir? Du musst es tun, wie ich es sage, ich will doch nur das Beste für Dich! Du verletzt mich mit deinem Verhalten!! Ich will Dir doch nur helfen!!”

Es ist schwer der Liebe zum eigenen Kind eine Grenze zu setzen, mal sagen die Bücher die Pubertät wäre der passende Zeitpunkt, mal sagt das Gesetz, ab 18 sind sie volljährig.
Aber..!!! Man muss doch..!! es ist meine Pflicht…!!

Ab wann ist die Liebe toxisch? Ab wann erdrücken wir unsere Kinder? Ab wann sprechen wir ihnen ihre Fähigkeit und die Möglichkeit ab, eigenes Leben, eigene Fehler, eigene Reparaturen zu erleben?

Und was hat es mit uns zu tun? Sind wir einsam, wenn die Kinder ihr eigenes Leben führen? Fühlen wir uns nicht gebraucht? Oder sind es unsere Ängste, unsere Sorge, unser Kontrollbedürfnis? Sind wir so allwissend, dass wir behaupten können, was “das Beste” für diese Menschen ist?

Ist eine gute Eltern-Kind-Beziehung daran zu messen, was das Kind erreicht hat? Was es geworden ist? Welche Träume es hat? (“..und Löcher in der Hose..”) Wie oft Besuche oder Telefonate erfolgen?
Und wie sehr es sich an unsere Ratschläge hält?

Und wenn unsere Kinder krank werden? Mit ihrem Leben nicht mehr entlang der “vernünftigen Normalität” reisen? Wenn ernsthafte gesundheitliche Probleme auftreten?

Es ist schwer der Liebe zum eigenen Kind eine Grenze zu setzen.

Gute 24 Stunden
komm wieder, es wirkt!
Isabella