Beziehungsallerlei

/ Mai 25, 2019/ Neues aus dem Meeting

Lebendig war´s!
Es ist so gar nicht einfach in Worte zu fassen, wenn die Meetingskraft den Raum erfüllt. “Kraft und Hoffnung miteinander teilen” – das wird es sein! Eine Atmosphäre an Offenheit, irgendwie auch an Freude und Zugehörigkeit inspirierte zum Teilen und zum Nachdenken.

“Es geht mir schlecht, aber jetzt, wo ich hier bin und euch zuhöre, geht es mir… gut!”

Es sollte ein Tradtionsmeeting werden, doch da wir 2 Neuankömmlinge begrüßen durften, gab es Themenvorschläge. Schon beim ersten Vorschlag: “Beziehungen zu Anderen”, spätestens beim zweiten “Beziehung zu mir selbst”, erst recht bei den weiteren: “Kritik” und “Grübeln” – war uns klar, wir haben ins Schwarze getroffen 😉

Wo stehe ich im Angesichts eines Partners – im Gespräch, in der Arbeit, im gemeinsamen Leben? Wie wichtig bin ich, meine Vorstellungen, meine Regeln – gegenüber der Familie, den Kollegen oder einer Freizeitgruppe?
Wie nehme ich Abschied, wie gehe ich, wie grenze ich mich ab?
Da kann uns die eigene Coabhängigkeit so manche Beziehung kaputt machen – unsere Anteile produzieren, provozieren – ja, bauen – Konflikte. Noch verwirrender wird es, wenn unser Gegenüber narzistische oder coabhängige Anteile mitbringt. Was macht es mit uns? Wie kommen wir da wieder raus? Für welchen Teil des Konfliktes bin ich verantwortlich? Wie darf ich mich behaupten?

Ist es wieder soweit, dass ich denke “Wenn der/die sich nur ändern würde, würde es mir besser gehen..”?
(ein Meetingsbesuch gefällig?)
Geht es mir in einer Gruppe, in einer Beziehung nicht gut, und ich fange an die Umstände, die Menschen zu kritisieren, zu manipulieren oder kontrollieren zu wollen?
(ein Meetingsbesuch gefällig?)
Zweifle ich an mir und meinem Wert? Denke ich, dass ich alle Beziehungen kaputt mache? Oder solche Situationen anziehe? Oder die Anderen mich gezielt ausgesucht haben? Weil man es mit mir machen kann?

“Wir begrüßen Dich bei Co-Dependents Anonymous (den Anonymen Co-Abhängigen), einem Programm der Genesung von Co-Abhängigkeit. Wir alle können hier unsere Erfahrung, Kraft und Hoffnung miteinander teilen in dem Bemühen, in unseren Beziehungen zu anderen und zu uns selbst da Freiheit und Frieden zu finden, wo es vorher Zwang und Tumult gegeben hatte.”

Gute 24 Stunden!
Komm wieder! Es funktioniert!

Isabella